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Surfurlaub unter Palmen!
Sommer, Sonne,
Strand und jede Menge Wind.
Cabarete/Dominikanische
Republik. Ende Juni 2000.
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Cabarete auf einen Blick:
Spotbeschreibung: breite Sandbucht
mit vorgelagertem Riff, am Riff gute Welle für Profis und Welleneinsteiger,
in der Bucht durch das Riff geschützter Bereich, ideales Übungsgebiet
für AufsteigerBabes, da trotz Riff kabbelige Welle in der Bucht
(optimal, um erste Jumps zu üben);
Sicherheit: Don't worry...auch
wenn du mal abtreiben solltest, spätestens am Ende der Bucht hat
dich der Palmenstrand wieder und du musst im wahrsten Sinne des
Wortes nur "Höhelaufen"! Für Anfänger super Unterrichtsgelände in
nahegelegener Lagune (mit Auto ca. 10 min. entfernt)
Wind: Sideshore von rechts,
im Frühling und Sommer täglich pünktlich ab 13 Uhr Wind mit
4-6 Bft; im Winter weniger Wind und mehr Welle;
Surfstation: Happy Surfstation
mit F2 Boards und North-Segeln
Unterkunft: Villa Taina (genial!)
- Hotel direkt am Strand am besten Surfplatz der Bucht; Happy Hour
von 17-19 Uhr! (2 Cocktaills zum Preis von einem!...lassen sich
am besten im Pool sitzend schlürfen!)
Alternativsportarten: Wellenreiten,
Beachvolleyball, Strandreiten, Kitesurfen, Rafting, Motorcrossfahren
Party: heiße Nächte, Live-Music
jeweils in einer der vielen Strandbars...und dort ist dann auch
mächtig was los!
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Die Story:
Heiße Luft weht uns entgegen, als
wir das Gateway vom Flugzeug hinabschreiten. Nach ca. 6 Stunden
Flug sind wir zwar ein wenig müde, aber schon voller Vorfreude auf
das was uns in den nächsten 3 Wochen erwarten sollte.
Franz, der Happy-Stationsleiter holt uns mit seinem Pick-Up
vom Flughafen ab. Alex' erste Frage ist natürlich "Und, wie ist
der Wind? Kann ich noch heute eine Runde Surfen gehen?" Franz beruhigt
ihn natürlich sofort und meint, dass der Frühsommer sicherlich die
beste Zeit für Wind ist. Im Gegensatz zu Herbst und Winter - die
Zeit der Hurricanes - wo der Wind dann auf die entgegengesetzte
Richtung dreht und es eher die Zeit fürs Wellenreiten ist.
Das Ziel unserer kurzen Autofahrt
ist Cabarete, genauer gesagt die Villa Taina, ein wunderschönes,
kleines Hotel (ganz neu gebaut) direkt am Strand und - was mich
als BoardBabe natürlich besonders erfreut - mit einem kleinen Pool
und einer coolen Bar mit karibischen Klängen direkt vor dem Hotel
mit Blick auf's Meer.
Hier wartet auch schon ein herrlicher
Willkommenscocktail auf uns, den uns Miguelina mit ihrem
gewohnt mitreißenden Lächeln serviert. Hier sollte die nächsten
Tage noch so mancher Cuba Libre oder Santo Libre unsere Kehlen erfrischen.
Während wir genüsslich unseren Pina Colada schlürfen, erzählt uns
Franz so alles Wissenswerte über den Spot, die Windverhältnisse
und die Gepflogenheiten beim Materialverleih.
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Ananas Mammi
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Franz erklärt den richtigen Trimm
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Er stellt uns auch gleich das ganze
Happy-Team vor: Thierry (Surflehrer und immer in Begleitung seines
Hundes Bundy anzutreffen), Sylvie (Franz dominikanische Frau und
die gute Seele der Station), Markus (Animateur und Adventure-Guy)
und natürlich die drei dominikanischen Boys, die für das Surfmaterial
zuständig sind und mir in den nächsten Wochen das Surferleben erleichtern
sollten mit guten Tips zur Materialwahl und hilfsbereitem zupacken,
wenn es ans Materialtragen und Nachtrimmen geht!
Alex lässt es sich natürlich nicht
nehmen und schnappt sich noch unmittelbar nach der Begrüßung ein
Board und ein Segel und ist auch schon am Wasser. Ich gehe es ein
wenig gemütlicher am nächsten Tag an. Zuerst noch ein wenig skeptisch
(wegen der Haie....aber keine Angst, ich hab die ganzen drei Wochen
keine zu Gesicht bekommen...und habe mich selbst auch beruhigt und
mir eingeredet, dass die Haie erst hinter dem Riff lauern!)
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Was für ein herrlicher Urlaub: lange
ausschlafen, dann ein gemütliches ausgedehntes Frühstück in der
Taina Bar mit frischem Obst (Kokosnuß, Bananen, Mangos, Melonen,
Ananas,...), scrambled eggs und frischem Orangensaft....nicht zu
vergessen der Blick auf's Meer! Nach dem Frühstück ein bißerl den
Strand entlang bummeln oder im Schatten unter dem Palmen ein spannendes
Buch lesen, oder einfach nochmals ins Bett.
Tja und pünktlich, wie die Uhr kommt dann mittags 3 Wochen lang
der Wind mit 4-6 Bft. Rein in das Lycra-Shirt (meinen Shorty hätte
ich mir sparen können bei 26° Wassertemperatur und ca. 35°C Luft),
danach runter zur Surfstation, Segel ausfassen, Board an den Strand
tragen (heiße 100 Meter) und ab aufs Wasser! Einhängen ins Trapez
und Spaß haben...und mit jedem Tag macht es mehr Spaß!
Der Lernerfolg ist riesig, was ich nicht zuletzt auch den wachsamen
Augen von Alex und Stationsleiter Franz zu verdanken habe und ihren
vielen Tipps und Trockenübungen, die sie mir dann am immer am Vormittag
angedeihen lassen. "V-max" ist das geflügelte Wort - Franz'
Geheimnis für den Erfolg bei einer Powerhalse!
Und diese Erfolge werden dann natürlich nach einem langen Surftag
mit einem Cuba Libre, den wir im Pool sitzend genießen, gefeiert!
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Cuba Libre im Pool
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Schwer aber doch können wir uns dann
aber noch ein paar Tage vom Strand losreißen, um die Insel mit dem
Motorrad zu erkunden:
Puerto Plata - Falcos Todeskreuzung - die Kaffeeplantagen rund um
Moca - der Wasserfall El Limone - die Halbinsel Samana - der paradiesische
Strand "Playa Grande"....
Herrliche Ausritte am Strand, heiße Merengue-Rhythmen in den durchgefeierten
Nächten am Stand von Cabarete und eine Canyoningtour im Regenwald
runden diesen traumhaften Urlaub dann vollendens ab.
Wir beschließen, dass wir an diesen
paradiesischen Platz wiederkommen werden!
Alex, irgendwann werde ich unseren
Traum verwirklichen...und die erste Welle ist nur dir gewidmet!
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Get the wave!
SurfBabe Babs
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