Kalimera
- Kalispera - Efkaristo - Jassu
Kreta - Palekastro,
Griechenland / Juli 2004
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Du suchst schon die letzten Jahre vergeblich nach dem Griechenland,
so wie du es aus deinen Kindheitstagen in Erinnerung hast? Du hast
das Bild von kleinen gemütlichen Tavernen, leeren Stränden,
Back-Gammon im Schatten der Taverne vor Augen? Damals als die Preise
für ein typisch griechisches Abendessen mit Souvlaki, Stifado
und Schafskäse noch erschwinglich
waren?
Hier in Palekastro haben wir all diese Eindrücke wieder gefunden!
Und was noch besser daran ist....auch einen Fetzen-Wind für
einen traumhaften Surfurlaub!!!
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Ob nach einer etwas längeren
Anreise per Auto und Schiff (2 Tage) oder in nur 2,5 Stunden per
Flugzeug direkt aus Österreich (Direkflüge mit Austrian),
diesen Sommer traf sich ein Teil der österreichischen Surf-Szene
in dem kleinen griechischen Nest Palekastro im Nordosten Kretas.
Das war natürlich nicht ganz
ein Zufall, hatte doch Chris Sammer, unser österreichisches
Top-Surf-Aushängeschild, mit seiner Freundin Carina sich hier
in Palekastro den Traum einer eigenen Surfschule verwirklicht:
Freak Station
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Die Bucht von Palekastro ist eine
lange ausgedehnte Sandbucht mit nur ein paar kleinen Apartment-Anlagen,
die sich in den Olivenhainen hinter dem Strand befinden.
Der Ort Palekastro selbst ist ungefähr
10 km entfernt. Durch den "Tafelberg" (von dem
man im übrigen einen herrlichen Blick auf die Bucht hat) ist
die Surfbucht von einer zweiten Bucht getrennt.
In der Mitte der Bucht liegt die
Freak-Surfstation. Harmonisch schmiegt sich die Surfstation in die
Strand-Landschaft, und man muss schon genau schauen, um vom Wasser
aus die Station durch die Bäume durchblitzen zu sehen.
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Der Wind in der Bucht von Palekastro
geht schräg ablandig, und ziemlich heftig. Die Station selbst
ist aber gut geschützt und so läßt es sich auch
in einer Surfpause unter den Eukalyptus Bäumen aushalten, ohne
gleich vom Wind verblasen zu werden.
Für Anfänger ist
der Spot in Palekastro nicht wirklich zu empfehlen, da es keinen
Stehbereich, schräg ablandigen und doch ziemlich böigen
Wind gibt.
Aber als Entschädigung für
einen vielleicht nicht ganz relaxten Surfunterricht kannst du später
erzählen von Chris Sammer persönlich unterrichtet worden
zu sein.
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Für Aufsteiger und Könner
jedoch ein Paradies, da der Wind in den Sommermonaten wirklich
konstant kräftig von früh morgens bis spät abends
bläst. Für Profi-Surfmaterial ist in der Freak-Station
auch gesorgt!
Die Bucht von Palekastro
wartet zwar nur mit einer kleinen Wind-Welle auf, dafür
ist der Wind wie gesagt umso kräftiger.
Und was das Beste an diesem Spot
ist: die Action spielt sich nicht irgendwo draußen am Meer
ab, sondern in unmittelbarer Nähe vom Strand: Spock, Grubbie,
Loop...
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Hannes Radman - Frontloop
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Babsi Haanl
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Wer mit eigenem Auto bzw. eigenem
Surfmaterial angereist ist, dem bietet diese Ecke Kretas allerdings
auch noch alternative Surfspots.
Wir haben an einem der sehr kräftigen
Windtage einen Ausflug zum Wellenspot in Tenda unternommen.
Mit dem Auto fahrt man ungefähr 15 Minuten von Palekastro
nach Norden, am Palmenstrand von Vai vorbei, um dann an einer
schmalen Stelle der Insel kurz vor dem militärischen Sperrgebiet
links von der Asphaltstraße auf einen unwegsamen Weg zu einer
kleinen Bucht abzubiegen. Vom angespülten Müll darf man
sich nicht irritieren lassen, denn abgesehen von den Plastiksackerln,
die im Wasser treiben, eine herrliche Bucht mit Zugang über
einen Sandstrand. Die Welle bietet auch ein paar nette Rampen für
ausgelassene Jumps.
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Eine Alternative bei Südwind
bietet auch der Spot von Xerokampos. Man braucht allerdings
auch für diesen Spot unbedingt ein Auto. Nach einer Fahrt von
ungefähr 30 min. von Palekastro Richtung Süden biegt man
dann in Zakros auf eine Schotterstraße Richtung Xerokampos
ab. Nach ca. 20 Minuten liegt dann die türkisblaue Bucht von
Xerokampos vor uns.
Ist der Spot in Ufernähe noch
etwas geschützt durch den Felsen, weht der Wind draußen
umso stärker. Kleine Segeln (4.0, 4.2) waren auch hier ein
absolutes Muss.
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© Udo Langenohl www.palekastro.de
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Das
Leben in Palekastro ist noch sehr griechisch und noch überhaupt
nicht touristisch. Abends treffen sich die Dorfbewohner und
die kleine Surfgemeinde am Hauptplatz vor der Kirche von Palekastro. |
Rund um diesen Platz reihen sich
ein paar Tavernen und zwei Bars, wobei das Cafe Center wohl
das meist frequentierteste Treff der Surfer ist. Da wird ordentlich
Bier komsumiert, um den Durst nach zuviel Salzwasser zu löschen.
Und auch Charitos, der Wirt (von
uns liebevoll "Centurio" getauft), läßt sich
nicht lumpen und so manche Runde Raki oder Melonenbowle geht aufs
Haus!
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Facts
& Figures:
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Revier und durchschnittliche Segelgrößen:
Surftechnisch war es ein voller
Erfolg! 5 Wochen fast jeden Tag Wind (wir waren im Juli) und kaum
ein Tag mit einem grösseren Segel als 4,7. Die
meist gebrauchten Segel in der Bucht von Palekastro waren das 4,2
bzw. 4,7m² Segel;
Ein ideales Freestyle-Revier, obwohl
es keine absoluten Flachwasser-Bedingungen gibt, sondern eher choppy
water.
Am Wave-Spot in Tenda ist der Wind
immer rund 1 Windstärke schwächer, und so war dort das
5,0m² Segel das Standardsegel!
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Surfmaterial:
Vom Material her ist
die Freak Station in der Bucht von Palekastro auch bestens ausgestattet:
Boards von F2 und Segel von Arrows. Es empfielt sich allerdings
das Material vorzureservieren, da bereits in der ersten Saison ziemlich
gut gebucht war.
Nähere Infos unter:
www.freak-surf.com
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Anreise:
Mit dem Surfbus:
Von Wien aus ca. 800
km nach Ancona (Maut Italien rund 50 €)
weiter mit der Fähre von Ancona nach Patras (ca. 20 Stunden;
Kosten Hin- und Retourfahrt auf Super-Fast Ferries für Mercedes
Sprinter rund 500 € )
Von Patras nach Piräus ca. 200 km
weiter mit der Fähre von Piräus nach Heraklion (ca. 6
Stunden; Kosten für Hin- und Retourfahrt ca. 350 €)
Mit dem Flugzeug:
In nur 2,5 Stunden per
Flugzeug direkt aus Österreich nach Heraklion (Direkflüge
mit Austrian; Kosten rund 299 €)
weiter entweder mit einem Mietauto oder öffentlich mit dem
Taxi zum Busbahnhof und mit dem Bus bis nach Sitia - dort am besten
per Taxi weiter nach Palekastro (ca. 40 min.)
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Unterkunft:
Zum Wohnen gibt es je nach Geschmack
drei Möglichkeiten:
- entweder direkt in Palekastro
selbst - wer abends des Öfteren ein Gläschen mehr
trinken möchte ohne danach noch in ein Auto steigen zu müssen
ist diese Variante wohl die Beste!
- in unmittelbarer Strandnähe
in einer der kleinen Apartmentanlagen - hat den Vorteil von der
Frühstücksterrasse aus beobachten zu können, wann
der Wind beginnt (wir haben uns für diese Variante entschieden
und gewohnt in den Kouremenos Beach Apartments:
mailto:kouremenosbeach@yahoo.gr
)
- direkt am Strand im Wohnmobil
- Wildcampen ist geduldet (es gibt sogar Trinkwasser und Süßwasserduschen
direkt am Strand)
Nähere Infos unter: www.palaikastro.com
oder www.palekastro.com
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Kulinarisches:
Auch von der kulinarischen Seite
gibt es einige leckere Tavernen zu entdecken!
- Die
Taverne Finistrini zum Beispiel hat sensationelle Vorspeisen
(z.B. Grilled Feta) aber auch sensationelle Gerichte auf der Tageskarte
(es lohnt sich danach zu fragen) - so war der Lammeintopf hier ein
absolutes Gedicht!.
- Direkt am Hauptplatz befindet sich
auch die Taverne Mythos...man sitzt hier zwar fast auf der
Straße, aber wenn dann der Vorspeisenteller oder die Fischplatte
vor einem stehen hört man die Mopeds und Autos schon gar nicht
mehr.
- Frischen Fisch und Romantik
pur gibt es direkt am Fuße des Tafelberges in der Taverne
Vaios! Vor allem bei Vollmond. Sensationell ist hier auch die
frische Fischsuppe!
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Ein perfekter Surfurlaub
vor traumhafter griechischer Kulisse!!!
BoardBabe Babs
&
"Wieder-Student" Schnu
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© Udo Langenohl
www.palekastro.de
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